↑ Zurück zu Projekte

Stadtteil in der Schule

schule Pilotprojekt bis August 2017 in Zusammenarbeit mit der Bürgerstiftung, Diakonie im Braunschweiger Land gGmbH, 3 Grundschulen in Braunschweig u. a.

Seit 15. Februar 2014 läuft das Projekt hier an der Grundschule, was man auch an der neuen Mitarbeiterin, Frau Reichelt erkennen kann.

Ein Ziel von „Stadtteil in der Schule“ ist es, für Schülerinnen, Schüler und deren Familien und für die Lehrkräfte und sonstigen Mitarbeitenden den Zugang zu vorhandenen sozialen und kulturellen Angeboten in der Weststadt bedarfsgerecht zu ermöglichen bzw. zu verbessern. Die Schule soll bei der Erschließung des sie umgebenden Sozialraumes unterstützt werden. Die Projektarbeit soll weiterhin dazu beitragen, die Kommunikation und die Kommunikationsstrukturen zwischen Schule und Eltern zu verbessern.

Da ich den Stadtteil und alle seine Einrichtungen und Besonderheiten noch nicht kenne, habe ich mir als erste Aufgabenstellung vorgenommen, so viel wie möglich über die Weststadt und ihre Bewohner zu erfahren. Dazu besuche ich zurzeit möglichst viele Einrichtungen die mit der Grundschule zusammenarbeiten, aber auch Einrichtungen, die vielleicht später Kooperationspartner der Schule werden könnten. Vor allem möchte ich die Eltern der Kinder kennenlernen und von ihnen erfahren, was sich sie sich wünschen und welche Vorstellung sie von der Schule haben. Es ist wichtig, dass wir gemeinsam an der Entwicklung ihrer Kinder arbeiten. Nur mit ihrer Unterstützung und Mitarbeit können die Kinder hier gut und erfolgreich für das Leben lernen.

Also, wenn Sie irgendwelche Ideen, Anregungen, Fragen oder Wünsche haben melden Sie sich bei mir: reichelt@gs-altmuehl.de


Welche Ziele hat denn „Stadtteil in der Schule – Koordination-Beratung-Vernetzung“ eigentlich genau?

Antje FotoFür das Projekt haben die Schule und die Bürgerstiftung Braunschweig eine Vereinbarung geschlossen, die von 2014 bis 2017 läuft. Die Bürgerstiftung finanziert das Projekt gemeinsam mit der Richard Borek Stiftung und der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz. Die Koordination vor Ort erfolgt durch eine sozialpädagogische Fachkraft der Diakonie Braunschweig.

Ziel von „Stadtteil in der Schule“ ist es, eine bessere Nutzung und einen verbesserten Zugang zu vorhandenen Angeboten im Stadtteil für die unterschiedlichen Bedarfe zu ermöglichen und voranzutreiben. Hierbei steht im Vordergrund die ermittelten Bedarfe der Kinder und deren Eltern mit entsprechenden Angeboten im Sinne der Nutzbarkeit zusammen zu bringen. Das Projekt soll dazu beitragen „Kurze Wege“ im Stadtteil zu ermöglichen und die Schule bezüglich der Erschließung der sozialräumlichen Aspekte zu unterstützen.

Durch die verbesserten und schnelleren Zugangswege zu wichtigen Angeboten im Stadtteil soll das Projekt dazu beitragen, Folgen von Armut zu lindern, soziale Hemmnisse zu minimieren und Teilhabe zu fördern. Hemmnisse sind vielseitig und in den Themen Gesundheit, Bildung, Integration verortet und müssen daher ganzheitlich berücksichtigt werden. Das Projekt soll dazu beitragen, die Kommunikation bzw. Kommunikationsstruktur zwischen Schule und Eltern zu verbessern. „Stadtteil in der Schule“ soll vorhandene Hürden und Schwellenängste abbauen.

„Stadtteil in der Schule“ betrachtet alle Akteure im Feld zwischen Schule und Stadtteil als Zielgruppe. Ausgangspunkt sind die Kinder der Schule und deren Eltern. Ebenso betrachtet „Stadtteil in der Schule“ die Beschäftigten an der Schule, die Bildungseinrichtungen im Stadtteil, relevante Kooperationspartner vor Ort und natürlich Einrichtungen des Gemeinwesens als Zielgruppen.


sids-2015-1

sids-2015-2

Lesen Sie auch:

zurück nach obenzurück nach oben